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In den fruchtbaren Jahren einer Frau ist es nganz natürlich, dass unter dem
Einfluss von Hormonen, im weiblichen Körper monatlich wiederkehrende zyklische
Veränderungen stattfinden.
Im Allgemeinen durchläuft jede Frau zwei
spezielle Phasen innerhalb ihres monatlichen Zyklus. In der ersten Phase, die
sich vom ersten Tag der Periode bis zum Eisprung erstreckt, reift die Eizelle
heran. Der eigentliche Eisprung (Follikelsprung) ist eine Zwischenphase des
weiblichen Zyklus, in der die herangereifte unbefruchtete Eizelle aus dem reifen
Follikel des Eierstocks gestoßen wird. Im medizinischen Sprachgebrauch wird dies
auch als Ovulation bezeichnet.
In der zweiten Phase, der Zeit nach dem
Eisprung bis zum Eintreten der nächsten Monatsblutung wird die Gebärmutter
schließlich auf das Einnisten des Embryos vorbereitet. Die unbefruchtete Eizelle
wandert nach dem Eisprung über den Eileiter aus dem Eierstock in Richtung
Gebärmutter und kann während dieser Zeit von den Samenzellen des Mannes
befruchtet werden.
Der weibliche Zyklus dauert im Allgemeinen zwischen
26 und 32 Tage. Rechnet man ab dem ersten Tag der Menstruation, so liegt der
optimale Zeitpunkt zwischen dem 11. und 15. Zyklustag. Genau in diesem Zeitpunkt
findet der Eisprung statt und auch nur während der Tage um den Eisprung herum
ist die Frau fruchtbar und kann schwanger werden.
Nach dem Eisprung ist
das Ei noch etwa acht bis zwölf Stunden befruchtungsfähig. Eine Frau kann jedoch
auch schwanger werden, wenn sie bis zu fünf Tage vor ihrem Eisprung
Geschlechtsverkehr hatte. Diese etwas größere Fruchtbarkeitsspanne zw. 3 und 5
Tagen ergibt sich aus der mehrtägigen Überlebensdauer der Spermien im weiblichen
Genitaltrakt.
Einige Frauen können ihren Eisprung sogar spüren, was sich
als ein leichter Schmerz im Unterleib bemerkbar macht.
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